In der Kläranlage

 

Am 26. Februar 2019 besuchte die vierte Klasse mit ihrer Lehrerin Inga Deißler und dem Praktikanten Marco Holzmeier die Fremdinger Kläranlage. Herr Lawatschka und Herr Fuchs vom Bauhof begrüßten die Schüler und zeigten ihnen zuerst die Stelle, an der das Abwasser aus fünf Dörfern in der Anlage ankommt. Der Sandfang und die Siebschnecke, die sich im Inneren des Gebäudes befinden, leisten wichtige Vorarbeiten, indem sie groben Schmutz und Sand gleich hier entfernen. Anschließend fließt das Abwasser weiter in die großen Vorklärbecken, wo es fast steht, so dass sich viel Schmutz absetzen kann oder oben schwimmend nicht weitergeleitet wird. Sehr wichtig ist es zu wissen, dass gerade Feuchttücher im Abwasser Verstopfungen verursachen können und daher nicht ins Klo gespült werden dürfen. Mit Begleitung durften die Schüler gruppenweise auch auf den 5,5 m hohen Tropfkörper steigen, um die biologische Reinigungsstufe besser zu verstehen. Hier oben wird das zu klärende Abwasser mit einer Sprenkleranlage ganz fein versprüht, um danach über Plastikwaben, an denen sich Bakterien befinden, die die Wasserteilchen aufspalten und Lösestoffe herausfressen, nach unten zu fließen. Dass das Wasser bereits gut geklärt wurde, konnten die Schüler erkennen, als es auf dem Weg in die Nachklärbecken war. Von dort ist es noch ein kurzes Stück in die Mauch.  Im Inneren des Gebäudes erkannten die Schüler, dass auch viel Arbeit in der täglichen Kontrolle und Protokollführung steckt. Sie stellten vielerlei Fragen an die beiden Klärwärter und wanderten schließlich mit dem Gefühl, heute sehr Interessantes über ein wichtiges Thema gelernt zu haben, zurück zur Schule.


Drucken