In der Fremdinger Kläranlage

Meine Klasse und ich besuchten die Kläranlage von Fremdingen. Herr Lawatschka und Herr Fuchs zeigten uns zuerst den Zufluss zur Kläranlage. Dort war alles voller Schaum. Es gibt nur Schaum, wenn viel Zufluss ist, erklärten die beiden Arbeiter.

Vom Zufluss aus wird das Abwasser durch die Siebschnecke geleitet, wo das Papier und der Sand herausgefischt werden.  Als Nächstes landet das Abwasser im Vorklärbecken. Darin ist eine Abtrennung, um das Fett und andere Schmutzteilchen vom Wasser zu trennen. In diesem Becken soll das Wasser ganz still liegen, damit der Schmutz auf den Boden sinkt. Es steigen dort Gase auf, so dass es Luftbläschen an der Oberfläche gab.

Anschließend fließt das Wasser in den Tropfkörper. Der ist mehrere Meter hoch und sieht wie eine Walze aus. Gefüllt ist er mit vielen löchrigen Plastikwaben. Oben sind riesige Rasensprenger angebracht. Über Rohre wird das Wasser ganz hoch zu den Sprengern weitergeleitet und dann wieder zurück in den Behälter gespritzt. So gelangt sehr viel Sauerstoff an das Wasser und es entstehen Bakterien, die noch mehr Schmutz - besonders die gelösten Stoffe - auffressen können.

So fließt es langsam den ganzen Tropfkörper hinab und weiter über Rohre in die beiden Nachklärbecken. Dort setzen sich die restlichen Schmutzteilchen am Boden ab. Noch übriges Fett wird durch Zacken aufgehalten.

Danach kann das gereinigte Wasser in die Mauch abfließen.

Im Labor müssen die Arbeiter täglich eine Wasserprobe untersuchen und die Ergebnisse notieren.

Zum Schluss bedankten wir uns bei den beiden Arbeitern vom Bauhof mit einem Geschenk und marschierten zurück zur Schule.

( ein Schüler aus Klasse 4 )

 


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